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Die Temperaturen von Wäschetrocknern

Wäschetrockner warten mit unterschiedlichen technischen Details auf und sind somit für verschiedene Personen unterschiedlich gut geeignet. Neben der Effizienz, dem Stromverbrauch und der allgemeinen Anzahl von Waschprogrammen ist auch die Temperatur ein wichtiger Faktor.

Viele moderne Geräte lassen sich in der Temperatur einstellen, sodass Sie für Ihre Wäsche das passende Programm auswählen und diese angemessen trocknen können. Empfindliche Stoffe dürfen eigentlich nicht bei zu hohen Temperaturen getrocknet werden, da sie dadurch beschädigt werden können.

Die ungefähren Temperaturbereiche verschiedener Wäschetrockner

  • Kondensationstrockner: circa 100° bis 125° C
  • Wärmepumpentrockner: circa 45 bis 60° C
  • Ablufttrockner: circa 85° bis 110° C

Zu bedenken gilt, dass es sich hierbei nur um ungefähre Werte handelt. Verschiedene Modelle können durchaus über oder unter den angegebenen Bereichen liegen. Allerdings können Sie die Temperaturen als grobe Richtwerte für die unterschiedlichen Gerätetypen betrachten.

Die Temperaturen von Kondens- und Wärmepumpentrocknern im Vergleich

Ein Wärmepumpentrockner arbeitet normalerweise in einem weit niedrigeren Temperaturbereich als ein Kondenstrockner, was einen wichtigen Einfluss hat. Moderne Geräte sind allerdings zumeist mit verschiedenen Trockenprogrammen ausgestattet. Diese erlauben Ihnen eine Anpassung des Trockners an verschiedene Wäschestücke. Sie werden also nicht zwangsläufig mit einem Kondenstrockner keine Seidenstücke trocknen können, sondern müssen schauen, ob ein mögliches Modell über einen entsprechenden Schongang verfügt.

An den generellen Vorteilen eines Wärmepumpentrockners ändert sich hingegen nichts. Der einzig relevante Bereich, in dem ein Kondenstrockner einen Vorteil haben könnte, wären eher „grobe“ Wäschestücke, die Sie gerne bei hohen Temperaturen in kurzer Zeit trocknen möchten.

Temperatur vs. Wäscheschonung

Ein wichtiger Aspekt der Temperatur ist selbstverständlich die Dauer, welche Ihre Wäsche benötigt, um zum erwünschten Grad zu trocknen. Höhere Temperaturen ermöglichen eine bessere Aufnahme von Wasser und ein höheres Luftvolumen, in dem dieses aus der Wäsche transportiert werden kann.

Gleichzeitig muss aber auch bedacht werden, dass die hohen Temperaturen auch einen Einfluss auf die Wäsche und die Stoffe haben. Diese können durch höhere Temperaturen schneller abnutzen, was die Haltbarkeit reduzieren kann. Außerdem verändern sich feine Stoffe eventuell in ihrer Struktur, sodass der Tragekomfort teilweise verloren gehen kann.

Ein Wärmepumpentrockner ist somit keine schlechte Wahl für Ihre Wäsche, auch wenn er vielleicht länger als ein Kondenstrockner benötigt. Bei der Entscheidung zwischen beiden Gerätetypen sollten Sie diesen Aspekt eventuell berücksichtigen. Schauen Sie am besten, was für Kleidungsstücke mit welcher Empfindlichkeit Sie zukünftig wahrscheinlich trocknen werden.

Leseempfehlung: Um zu erfahren, welche Kleidungsstücke in den Trockner dürfen und welche eher nicht, kann dieser Artikel über Kleidungsstücke im Trockner von freundin.de behilflich sein.

Fazit

Die Temperatur eines Wäschetrockners darf nicht zu hoch für ein Wäschestück sein, um Schäden zu vermeiden. Generell gilt, dass niedrigere Temperaturen zwar mit einer längeren Trockenzeit einhergehen, dafür die Wäsche aber schonender behandeln.

Wärmepumpentrockner haben an sich die niedrigsten Temperaturen, auch wenn andere Gerätetypen diese eventuell mit speziellen Trockenprogrammen erreichen können.


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Kommentare

Rätsch 19. Oktober 2017 um 21:44

Können Wärmepumpentrockner auch in Kellern aufgestellt werden die im Winter niedrige Temperaturen
haben können. Bis sechs sieben Grad Plus, ohne Beeinträchtigung der Lebensdauer und der Funktion.

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